Spiegel Anti-Renewable Propaganda: Network Stability

Anonymous commentator “jmdesp” kindly pointed to the latest Spiegel anti-renewable propaganda effort, titled “Grid Instability has Industry Scrambling for Solutions”.

This particular article tries to show that the larger share of renewable in the mix is causing grid instability.

It takes its data from a recent study of VIK (a lobby group for industrial energy users),without providing a link. Said study is a survey of industry, members of this lobby group. And it reports an “increase of 30 percent” in the number of electricity supply disruptions.

This of course does not tell us how many such events we are talking about, which rather limits the insights to be gained from this non representative survey.

Then Spiegel goes on to blame renewable energy for this result.

Nothing in the press release on the VIK study justifies this. There are all kinds of reasons stability of supply might be reduced.

In Germany, the stability of the grid is under the jurisdiction of Bundesnetzagentur. Their latest report on the issue dates from May 2012 and discusses on about a hundred pages the stability in the critical winter months from October 2011 to March 2012.

They do report an increase in problems, most of them caused by an oversupply in wind or solar energy.

But they quite clearly state that these problems are not related to the larger renewable share. As they write on pages 73 and 74:

Im Hinblick auf die Versorgungssicherheit und –qualität wurden von mehreren Seiten Befürchtung an die Bundesnetzagentur herangetragen, dass es bedingt durch die Energiewende bereits zu einer deutlichen Verschlechterung gekommen sei. Die Bundesnetzagentur wertet im Hinblick auf eine nachhaltig sichere Versorgung mit Energie seit 2006 die Berichte der Versorgunsunterbrechungen nach § 52 EnWG aus. Die Übermittlung der Berichte hat zum 30. April jeden Jahres für das vergangene Kalenderjahr zu erfolgen. In Ermangelung von Informationen zu Versorgungsunterbrechungen für das Jahr 2011 hat die Bundesnetzagentur deshalb Netzbetreiber befragt, die von in Beschwerden exemplarisch aufgeführten Versorgungsunterbrechungen betroffen waren.

Laut den Mitteilungen der Netzbetreiber sind diese im Jahr 2011 aufgetretenen Versorgungsstörungen auf den Ausfall konventioneller Erzeugung, auf Fehler im Zusammenhang mit Bauarbeiten an Leitungen, auf Blitzschlag, auf Tiefbauarbeiten und auf Fehler im Verteilernetz zurückzuführen. Diese Ursachen der Versorgungsstörungen lassen keinen Zusammenhang zur Energiewende erkennen. Zudem sind die beispielhaft angeführten Versorgungsstörungen zum überwiegenden Teil im Verteilernetz entstanden und deren Auswirkungen blieben auch weitgehend regional begrenzt. Versorgungsgefährdungen aufgrund des Kernkraftausstiegs oder die Verlegung von der zentralen Kraftwerksproduktion auf dezentrale Erzeugung mittels regenerativer Energien hatten in keinem Fall einen erkennbaren Zusammenhang mit den Beeinträchtigungen, auch wenn dies seitens einzelner Unternehmen anders wahrgenommen werden mag.

Informationen eines Übertragungsnetzbetreibers zu den ebenfalls von Letztverbrauchern thematisierten sogenannten Spannungseinbrüchen, die durch die Berichte nach § 52 EnWG nicht erfasst werden, zeigen ebenfalls keine auffällige Häufung von Störungen im Übertragungsnetz. Insbesondere wurde auch hier kein Zusammenhang zur Energiewende ersichtlich.

A complete translation would be too long. What the Bundesnetzagentur says: Problems with grid stability are not caused by renewable energy.

Published by kflenz

Professor at Aoyama Gakuin University, Tokyo. Author of Lenz Blog (since 2003, lenzblog.com).

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